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April 17 2015

15:23

May 13 2013

14:01

Space Oddity – From Space!

"Space Oddity" von David Bowie dürfte wohl einer der meistgecoverten bzw. am häufigsten mehr oder weniger betrunken an allen möglichen Orten geklampften und gegrölten Songs schlechthin sein. Also sollte eine weitere Coverversion kaum eine Nachricht wert sein. Es sei denn, sie kommt aus dem Weltraum, der performing artist ist tatsächlich Raumschiffkommandant und trifft auch noch erstaunlich gut die  von Meister Bowie in schwer nachzuahmender Weise hingefistelte Tonlage des Stücks. Dank letzterer stürzen nämlich die Lagerfeuer-Coverversionen regelmässig  spätestens beim Breakdown kreischend dem Boden entgegen. Aber bei tatsächlicher Schwerelosigkeit kann das anscheinend nicht passieren. Obwohl ich da so ein paar Spezialvokalisten kenne, die vermutlich glatt die ISS mit sich gerissen hätten...

Tags: music

May 12 2013

22:59

Hört, hört!

 Da liege ich lieber im Obdachlosenasyl als in der First Class. Das klingt vielleicht arrogant, aber da liegt man auch nur zwischen furzenden, schnarchenden alten Säcken.

--Westbam

(!?) Ja, der Westbam, den ich -ich gestehe meinen Irrtum- seit "A Practizing Genius" (und irgendeiner unsäglichen EP, deren Namen ich zum Glück vergessen habe) eher für ein ziemliches Rindvieh gehalten habe, hat das gesagt. Und das war kein glücklicher Zufallstreffer, sondern Teil eines überraschend intellissanten Interviews in der taz.

Tags: Kultur

May 07 2013

23:37

Was ist bloss so schwierig an “Creative Commons” und “Psytrance”?

logo

Wie ich schon mal bemerkt habe, habe ich ja die ehrenhafte Aufgabe inne, mich zeitweilig um die eingehenden Tracks der (moderierten) Gruppe "CC Psytrance" bei Soundcloud zu kümmern.  Das ist keine besonders schwierige oder zeitraubende Arbeit, nur ein paar Klicks alle paar Tage und vielleicht mal einen Kommentar in der Art von 'bitte nur Tracks mit Creative Commons Lizenz an die Gruppe senden - Werke, die als  '© all rights reserved' gekennzeichnet sind, werden prinzipiell nicht angenommen!" irgendwo anheften, wo ich den Eindruck habe, es könnte vielleicht doch etwas nützen.

Denn das ist das Ätzende an der Sache: von den letzten ca 50 Eingängen musste ich ungefähr 45 ablehnen. Höchstens sechs davon hatten wirklich die im Titel der Gruppe geforderte CC-Lizenz, einer war vielleicht ganz nett -was keine Rolle spielt- aber eben kein Psytrance. Was schon eine Rolle spielt. Genau, wie die richtige Lizenz ("CC", nicht "©"). Mehr Möglichkeiten gibt es nicht, nur diese zwei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit ein Track aufgenommen wird.

..und daran scheitern schon ca. neun von zehn Submits!

Ich meine, da kann man doch ehrlich den Glauben an die Menschheit verlieren, oder? Höchstens einer von zehn Leuten begreift, dass ein Track, der in die Gruppe "Creative Commons - Psytrance" soll,

  1.  unter Creative Commons lizensiert
  2. Psytrance

sein muss? Die übrigen Facebook-Opfer sind entweder schon dermaßen enthirnt, dass sie nur noch aufs Knöpfchen drücken können, sobald sie einen Schlüsselbegriff ("Datenschutzbedingen akzeptieren", "AGB akzeptieren", "Lobotomie zustimmen")  darauf erkennen, oder das typische Soundcloud-Mitglied schickt seinen Kram einfach überall hin, ohne auch nur den Titel richtig zu lesen, was mehr oder weniger auf das Gleiche herauskommt, nur dass dort noch der kalte Wind brutaler Egofixiertheit über die kahlen Gipfel der blanken Dummheit pfeift.

Dabei sind die hier beschriebenen Leutchen durchaus keine Technik-Alliteraten oder dumpfen Reinzieher, sondern durch die Bank in der Lage, äusserst komplexe Software zu bedienen - vom Abstraktionsvermögen, das es erfordert, Musik zu schreiben, mal ganz abgesehen.

Es kann ja wohl kaum sein, dass diese Leute plötzlich nicht mehr eins und eins zusammenzählen können, sobald sie "das Internet betreten"?  Mir fehlt da ausnahmsweise jede plausible Erklärung...

 

May 06 2013

15:48

Debian 7.0 “Wheezy” ist da!

whee

(img via: blog.dogguy.org)

Zuletzt doch noch recht pünktlich in der ersten Maiwoche ist Debian 7.0 "Wheezy" als neue stabile Distribution freigegeben worden. "Herausgekommen" kann man schlecht behaupten, denn, wie das bei Debian halt so ist, existiert die nun offizielle, "stabile" Version 7.0 schon seit geraumer Zeit unter dem Namen "testing" und wird gerne überall dort eingesetzt, wo die neueste Software wichtiger ist als garantierte Stabilität. Meine Workstations und mein Notebook zB laufen seit geraumer Zeit -und ziemlich reibungslos- unter Debian 7.0 und zumindest die Workstation hat bereits den -nahtlosen- Übergang auf  die kommende 8.0 hinter sich, was keinerlei Arbeit darstellt: dort ist schlicht und einfach "testing" engestellt und "testing" wird dort demenstsprechend  aktuell gehalten. Auf dem Notebook dagegen habe ich ursprünglich "wheezy" festelegt, weil in der damaligen stable ("Squeeze") die Treiber für das WLAN noch fehlten. Dort beibt es bei "wheezy" und aus "testing" wird ganz einfach "stable". Ohne weiteres Zutun meinerseits.

Das sind, weil es darüber anlassbezogen allerhand Diskussionen im Netz gab, so die Gründe warum man Debian installieren möchte und kein komisches "Ubuntu" oder albernes Mint-Zeugsda...

Auf dem Server ist die Lage schon etwas komplizierter. Dort läuft immer "stable". Aus naheliegenden Gründen. Das heisst andererseits, dass dort alle zwei Jahre ein etwas grösseres Update fällig wird. Optimalerweise (fast immer) geht das in 30 Minuten im laufenden Betrieb, weniger optimalerweise (letztes Mal :( ) geht's voll in die Hose und dauert zwei Tage. Ich werde also mal abwarten und die Mailingslisten belauschen, wie hoch die Chancen sind, problemlos durch das Upgrade zu kommen und dann wieder ohne jede Vorwarnung den Server an die Wand fahren entscheiden, ob ich das mit einem Backup-System im Hintergrund durchziehen muss, oder ob mir ein koprimiertes full-Backup auf einem Netzwerkserver reichen wird. Ein paar Tage wird das jedenfalls noch dauern, bis das alles feststeht, dann wird jedenfalls upgedated. Grössere Änderungen sind erstmal lediglich bei Moodle, SysCP (wird vermutl. ersetzt) und PHPMyAdmin zu erwarten, ansonsten sollte ausser bei sehr alten PHP/MySQL-Anwendungen keine Überraschungen auftreten.

April 26 2013

10:51

Alles neu macht der Mai

rc_bugs_report_en_2013-16

So wie mir das da oben aussieht, können wir das angekündigte neue Debian GNU/Linux tatsächlich in der ersten Maiwoche erwarten. Lange genug hat's ja wieder mal gedauert...

Also sollte sich, wer auf diesem Server gehostet ist, im Geiste schon mal auf eine kurze (toi, toi, toi!) Downtime, nächste oder übernächste Woche vorbereiten. Eher übernächste, oder noch eine Woche später - diesmal sollen erst mal die Anderen reinfallen, falls es da wieder "kleinere" Probleme (letztes Mal war's ein respektabler, perfide unter Umgehung aller Warnungen und Sicherheitschecks herbeigeführter Totalschaden) gibt.

Diesmal wird allerdings nebenbei noch das alte Userverwaltungstool durch ein anderes, aktuelles ersetzt werden. Was bedeutet, dass ich die bestehende Systemkonfiguration peu-a-peu vom Frontend abkoppeln und ohne Klickibunti beherschbar bekommen muss, bevor ich dann ein neues Frontend darüberinstalliere, so dass das System in jedem Falle konfigurierbar (und vor allen Dingen konfiguriert) bleibt.  Das heisst also erst mal das System in einer VM klonen und ein paar mal kontrolliert abstürzen lassen und ausserdem definitiv abwarten, bis alle eventuellen Unwägbarkeiten des Upgrades bekannt und bereinigt sind - und natürlich die Backups ausgepackt und bereit für den schlimmsten Fall halten.

 

March 31 2013

23:49

Deep Into Monday Morning: (cc) Psytrance@Soundcloud

In letzter Zeit war ich wohl etwas nachlässig, was das Missionieren für altruistische Projekte, a la Linux und CC betrifft - um so grösser meine Überraschung, als ich ziemlich überraschend -sozusagen als Krankheitsvertretung- zum Moderator vom Dienst für die Creative Commons/Psytrance Group bei Soundcloud "eingesprungen wurde". War es vor ein paar Jahren noch schier unmöglich, die eher eigenbrötlerische Szene für Musik aus alternativen Quellen (Hippies und alternativ geht nämlich gar nicht!1!!) zu begeistern, oder gar Musikerkollegen davon zu überzeugen, dass die Welt nicht untergeht, wenn sie mal einen Track nicht "all rights reseved" labeln und unter dem Bett verstecken, sieht das heute schon eher so aus, dass man durchaus täglich zu tun hat, um bei so einem, wenn auch klitzekleinen, Projekt die Eingänge durchhören und moderieren muss. Was natürlich den nicht zu unterschätzenden Vorteil bietet, dass man gezwungenermaßen allerhand davon zu Hören bekommt, was die lieben Kollegen so treiben und produzieren.
Gezwungenermassen? Nun, Narzissmus und Eigenbrötelei sind durchaus ernsthafte Probleme unter Musikern: jeder will gehört werden, aber keiner hört dem anderen zu. Das merkt man selbst erst so richtig, wenn sich die anzuhörenden Tracks in der Mailbox türmen. Ich gelobe somit Besserung - und lade natürlich freundlich zum Mithören ein.

March 22 2013

11:38

Sei immer artig, reinlich, fromm

oXoo_m

...sonst wechseln wir zur Telekom. Als Dementi würde ich, ganz nebenbei, die Aussage der Telekom nicht werten. Eher als Eingeständnis. Die haben halt gesehen, mit welchen Unverschämtheiten das US-Providerkartell davonkommt und das werden sie hier jetzt auch einführen. Glücklicherweise ist Deutschland etwas dichter besiedelt und die Konkurrenz ist entsprechend höher. Wenn man sich allerdings ansieht, was die sonstigen Netzbetreiber hierzulande so alles abziehen, dürfte klar sein, dass die Telekom da die Tür öffnet und alle anderen Provider ziemlich schnell mit Bandbreitenbegrenzungen nachziehen werden. Schmalspurlösungen passen ja eigentlich auch viel besser hierher.

Dabei müssten die Leute einfach nur begreifen, dass unsere jetztige Art und Weise, in Ballungsräumen "Internet zu beziehen", nämlich jeder mit seinem eigenen kleinen und schrottigen DSL-Routerchen, WLAN-Accesspoint und Account,  schlichtwegs idiotisch ist. Die tausend WLANs pro Häuserblock sind sich nur gegenseitig im Weg und wozu jeder einzeln seine "Strippe" zum Verteilerkasten (und von dort aus zum AC, von dort aus wiederum zum Switch...) braucht, weiss auch nur der Provider, der ein Riesengeschäft damit macht und den Hals trotzdem nicht voll genug bekommt. Jeder Kiez könnte locker sein eigenes Subnet sein, intern vernetzt, mit Servern und Zugangspunkten, Hotspots etc. und autark mit dem Exchange verhandeln. Ohne Bandbreitenbegrenzung, Vorratsdatenspeicherung oder Netzfilter. So, wie das Internet eigentlich gedacht ist: als globales Netz aus Subnetzen. Aber das geht natürlich überhaupt nicht. Wie soll man das denn kontrollieren können und wo kämen wir da denn hin, wenn da jeder einfach kommunzieren könnte.

Tags: netstat

March 21 2013

01:08

Das einzige, was die Menschheit bisher an Brauchbarem hervorgebracht hat

...ist die Musik. Der Rest ist kompletter Bockmist. Höchstens ist vielleicht unter denjenigen paar kulturellen Errungenschaften, die auch mal etwas anderes als Schaden anrichten, noch ein bisschen erbärmliche Dilettanterei dabei. Mein voller Ernst. Und sogar die Musik könnte man im wesentlichen auf das hier zusammenstreichen:

Toccata und Fuge in D-Moll

Dafür allerdings haben sich die paar Hunderttaused Jahre äffischen Herumgewurstels durchaus gelohnt, wenn man das sozusagen im universalen Masstab betrachtet. Was juckt das Unversum schon ein einziger, popeliger Planet? Zehnhochweissderteufelwieviele gibt es davon... Aber eine Toccata und Fuge in D-Moll wird vermutlich nicht so oft aus ein paar interstellaren Gaswolken herauskommen. Am 21. März 1685 wurde übrigens Johann Sebastian Bach geboren - und blieb zu Lebzeiten und bis ins 19. Jahrhundert als Komponist praktisch unbekannt.

March 16 2013

19:28

Google killt RSS

bender

Gut, sie haben nicht damit angefangen: die ersten, die dazu übergingen, das offene, in alle Richtungen funktionierende Web 2.0 zu pervertieren, waren Facebook, dann folgte Twitter. Nun hat auch Google nachgezogen und schaltet den Datentransfer auf "alles reinholen, nichts mehr herauslassen" um. Das allerdings mit ziemlich heftigen Methoden. Nachdem Google Reader, mit dem man per RSS-Feeds alle möglichen Nachrichtenkanäle zusammenfassen konnte, knall auf Fall gestrichen wurde, flog nun auch noch die RSS-Erweiterung für Chrome nicht nur aus dem Appstore, sondern wurde, wo sie bereits installiert war, deaktiviert.

Damit ist ziemlich klar, wohin die Reise der "social network"-Datenkraken geht: Nutzer an sich binden, Informationen abschnorcheln, offene Standards und Interoperabilität abwürgen, kurz: die Balkanisierung des Internet. Dem steht ein voll und ganz im Geiste des offenen Netzes funktionierender Standard wie RSS natürlich diametral entgegen: mit RSS lassen sich Informationen aus beliebigen Quellen gleichwertig bündeln, einbinden und weiterverarbeiten, ohne, dass zentralistische Datensilos wie Google oder FB die Kontrolle darüber übernehmen könnten. Ganz ohne Datenklau und Gängelei, wie bei den neuerdings um sich greifenden proprietären APIs oder eingebundenen, javascriptverseuchten Iframes. Bei den "social networks" der zweiten Generation (die ungefähr so sozial sind, wie ein Schlachthof ein beliebter Treffpunkt für Vieh sind) sieht die Strategie dagegen ganz anders aus: Hineinverlinken ist schwierig, externe Inhalte und deren Darstellung unterliegen dem diktatorischen Regime des Betreibers. Raus geht schon mal gar nicht: einen Google+-Feed oder eine FB-Timeline zu exportieren ist schlicht nicht vorgesehen.  Bei Twitter, wo das einst grosszügig gehandhabt wurde steht dem eine API im Wege, die zum einen ("Open"Auth) unzuverlässig und komplex ist, zum anderen willkürlichen Policies unterliegt. Nichts mehr übrig vom ursprünglichen Credo des social web, das eigentlich darauf aufbaute, Inhalte von überall, an jeder Stelle darstellen zu können. Keine Chance mehr, etwa die Schlagzeilen des eigenen Blogs auf einer G+ Profilseite sichtbar zu machen oder umgekehrt. Jeder wird jetzt schön von den anderen getrennt und jegliche Nutzerkommunikation läuft ausschliesslich über den "grossen Bruder". Am liebsten nur noch über eine eigene App, die nebenher noch den momentanen Standort des Benutzers und die Telefonnummern aller Anrufer abschnorchelt, speichert, welche Bücher er liest (falls sie nicht gleich entscheidet, was überhaupt gelesen werden darf) und sein Adressbuch klaut. Wenn das sozial sein sollte, dann viel Spass dabei, liebes Nutzvieh.

Ich mache meinen Krempel lieber weiter selber. RSS gibt es hier weiterhin (wer nicht weiss, was er damit anfangen soll, dem sei RSSOwl wärmstens empfohlen). YouTube geht zum Teufel, Videos hosten kann ich selber und einen eigenen Kalenderserver werde ich als nächstes aufsetzen, denn ich möchte fast wetten, Google-Kalender wird das nächste Opfer der tollwütig gewordenen Datenkrake.  Ist ja nicht so, dass wir das hier nicht selbst und nicht viel besser könnten.

"With Blackjack and hookers", versteht sich...

February 27 2013

18:07

Eigentlich halte ich Kiffen ja für reichlich kindisch

Clang! Honk! Tweet!

Eigentlich halte ich Kiffen ja für reichlich kindisch, aber ein "Shot" aus dieser mexikanischen Gras-Kanone dürfte wohl genug Spassfaktor besitzen, um das Kind im Manne zu erwecken. Ich fürchte nur, der mexikanische Zoll lässt keinen mehr mitspielen.

*Ka-Wumm!* ¡Ay caramba!...

Tags: Amok aktuell

February 25 2013

22:57

Jetpack und Twitter

metaImmer der Ärger mit OpenAuth! Ich habe wirklich noch nichts Positives über Twitters tolles, selbstgestricktes Authentifizierungssystem gehört und selbst nichts als Ärger damit. Zum Beispiel, das aktuelle Problem, dass das automatische Twittern von WP-Beiträgen via Jetpack (oder die meisten anderen dementsprechenden Plugins) nur sporadisch funktioniert.  Tendenz stark abnehmend. Allmählich habe ich die Nase ganz schön voll von Diensten, die das social net, mit dem sie gross geworden sind, mutwillig sabotieren, indem sie entweder nur Daten abgreifen, ohne selbst welche bereitzustellen, wie Google+, zunehmend auch Twitter und natürlich das Asozialnetzwerk (wobei "netzwerk" schon ein anfechtbares Attribut ist)  Facebook, oder das dem social net zugrundeliegende Prinzip der offenen Einbindung mit willkürlich regulierten und beschissen implementierten APIs torpedieren.

01:44

Cache aus, Test an!

test

Das hat allerdings rein gar nichts mit dem Test zu tun.

Tags: Meta test

February 24 2013

00:59

Trackback mit und über C3S und BR3 Spacenight


Audio-Datei herunterladen (trb_130223.mp3)

Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Germany License.

Tjaja, Fläshplayer extern einbetten will gelernt sein... Hier geht's zum Originalbetrag.

Zu meiner Schande war mir überhaupt entgangen, dass es auf Fritz! ausser (im Vergleich zu den üblichen Kommerzradios kaum weniger erträglichem) Dudelfunk und gelegentlich mal dem Chaosradio noch etwas anderes gibt. Gibt es aber und es gibt sich recht progressiv mit CC und durchaus ernsthafter Impformation (geiles Wort! Weil "Impformation" ist wie Impfung gegen Unwissen...) und Podcast. Gerade eben über die neue CC-freundliche Verwertungsgesellschaft in Gründung C3S und die überraschende Entscheidung des Bayerischen Rumpfunks (!!), die Space Night gemafrei zu gestalten.

February 21 2013

01:42

February 13 2013

16:08

Stop Pretending Salon.com Exists!

 Die zwei dümmsten Sätze des jungen Jahres in direkter Folge:

1."Stop pretending cyberspace exists "

2. "Some ideas make you dumber the moment you learn of them."

Der zweiten These will ich nichts hinzufügen. Die ist so stockdumm, wie man es sonst nur aus Kindergartensgeschichten von der "ansteckenden" Dummheit kennt. Der Autor hat vermutlich auch die alte Monty Python-Klamotte mit dem gefährlichsten Witz der Welt nicht verstanden.

Die erste dagegen bedarf vielleicht noch der Antwort "nobody does". Niemand behauptet, Gibsons schrullige, von Videorecordern, Videogames und überhaupt der damals aktuellen Technologie der  1980er Jahre bestimmte Idee wäre materiell "wahr" geworden. Dem Autor scheint jegliches Abstraktionsvermögen abzugehen. Allerdings liest man derart schwachmatische Behauptungen in letzer Zeit öfter. Also, mal für Doofe, die nicht möchten, dass es jeder gleich merkt, oder für Leute, welche die letzten 20 Jahre unter einem Stein verbracht haben: der Ausdruck "Cyberspace"  ist nicht gleichbedeutend mit "das Internet".

Wenn man ihn denn unbedingt für etwas anderes, als W. Gibsons prophetisches "Internet von 1986" gebrauchen will, dann als abstrakten Begriff, um den/einen Unterschied zwischen "virtueller" Welt und Meatspace*  zu bezeichnen. Denn "Cyberspace" ist und war nie ein technisches Konzept, sondern ein literarisches. Ein Gedankenmodell eben. Aber das ist vermutlich ebenfalls so ein Konzept, von dessen Kenntnis man dümmer wird.

Eines aber doch noch zum zweiten Satz: die Annahme, die Kenntnis von Dingen könnte der eigenen Erkenntnisfähigkeit hinderlich sein, ist das typische Merkmal des Ignoranten.

 

* imaginäre Welt, angebliche "Aussenwelt" - also jenes fiktive Paralleluniversum aus der Satiresendung "Tagesschau", für das es Wetterberichte, Fahrkarten und ähnlichen Humbug gibt.

February 07 2013

13:13

Das heilige Anti-Porno-AddOn

schein

Eigentlich habe ich ja nur ein P3P-Plugin für Firefox gesucht. Gibt es aber anscheinend nicht, denn ich war bei meiner ergebnislosen Sucherei schon ziemlich weit hinten im Verzeichnis, also bei den ziemlich obskuren Addons angelangt und wollte gerade aufgeben, als ich das unglaubliche, seelenrettende Christian Anti-Porn Add-On erblickte. O Sakrament....

Ich glaube, der Autor meint das wirklich ernst. Ganz sicher bin ich mir da allerdings nicht. Klinischer Katholizismus kann ja bekanntlich sehr bizarre Formen annehmen...

Paradoxerweise haben die Kommentare darunter dann tatsächlich mir den Glauben wiedergegeben.  Den an den vernunftbegabten Teil der Menschheit nämlich.

Mein persönlicher Favorit:

Great add-on, very helpful.
Since installing it I feel 30% holier!

Ich würde das ja glatt ausprobieren, aber die Chance, dass mir mein eigenes Geschreibe ständig von Jesusbildchen verdeckt wird, sowie ich einen Halbsatz fertig habe, schreckt mich dann doch ab.

February 04 2013

06:26

Der alltägliche Sexismus

gemuese

Soso, die Femen drohen also mit "nackten Brüsten gegen Sexismus".  Was genau sie sich davon, ausser einer Lungenentzündung, falls sie nicht noch ein paar Wochen damit warten wollen, versprechen, werden sie schon selber wissen.  Bekanntermassen ist ja, hemdsärmlig ausgedrückt,  die beim Betrachter induzierte Frage, was um Himmels Willen, das nun wieder bedeuten könnte,  schon die halbe moderne Kunst.

Aber jetzt stelle sich nur mal jemand vor, was passieren würde, wenn dagegen ein aus Männern bestehendes Aktivistenkollektiv mit einer Aktion "Zipfelzeigen gegen Sexismus" oder dergleichen daherkäme. Da wär's blitzschnell aus und vorbei mit Toleranz und Freiheit der Kunst, da gehe ich jede Wette ein. Wenn das kein Sexismus, keine eindeutige Ungleichbehandlung der Geschlechter ist, was dann? Oder können Frauen etwa keinen Exhibitionismus? Wo sie doch sonst auch alles können -was ich im Übrigen, unter Berücksichtigung rein physisch bedingter Ausnahmen- ja gar nicht bestreiten will. Aber das Herumwedeln mit Geschlechtsmerkmalen soll nur einem Geschlecht halbwegs straflos erlaubt sein? Ehrlich gesagt: meinetwegen! Oder sogar eher unbedingt. Aber das nur aus rein subjektiven, ästhetischen Kriterien. Aus Prinzip geht das eigentlich gar nicht!

Tags: netstat

November 11 2012

12:40

12:40

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